Sexbewusstsein. So finden Sie erotische Erfüllung.

8,99 

Wenn ich Leute frage: „Was ist am wichtigsten für tollen Sex?“, höre ich am häufigsten: „Der richtige Partner“. Wie kommt es dann bloß, dass zum Beispiel in so vielen Beziehungen, wo der Partner gewiss der „Richtige“ ist, der Sex nicht so rasend ist? Oder dass ein Akt mit jemand, der alle Finessen drauf hat, auch total daneben gehen kann?
In den über 20 Jahren, seit ich mich beruflich mit „Partnerschaft und Erotik“ befasse, habe ich festgestellt, dass es Menschen gibt, die viel öfter erfüllenden Sex haben als andere, auch unter nicht perfekten Bedingungen. Zutaten wie „Liebe“, „Erfahrung“ oder „Tabulosigkeit“ sind fein, aber keine unabdingbare Voraussetzung – sondern eher, wie man mit sich und mit Sex umgeht. Wenn Sie erfüllten und erfüllenden Sex nicht mehr dem Zufall oder den „perfekten Voraussetzungen“ überlassen wollen, ist die beste Zutat „Sexbewusstsein“:  Was meine ich damit?
Zuerst einmal sexuelles Selbstbewusstsein im Sinne von Selbstvertrauen und Selbstsicherheit. Wobei dieser Punkt auch seine Grenzen hat, da beim Sex im landläufigen Sinn ja nicht nur ein anderer Mensch involviert ist, sondern man auch in dessen intimste Bereiche vordringt, leiblich und seelisch, sowie ihn in seine eigenen intimsten Bereiche lässt. Daher spielt bei Selbstbewusstsein auch immer die Frage eine Rolle, was normal ist, was nicht, was man dem anderen zumuten kann und sich selbst. Denn obwohl es viele gibt, die aus Zurückhaltung zu wenig Ansprüche stellen, gibt es auch einige, die dem anderen definitiv zu viel zumuten.
Sexbewusstsein heißt auch, ganz bewusst mit dem Thema umzugehen; das heißt, ihn nicht einfach routinemäßig ablaufen zu lassen oder ihn als Mittel zum Zweck einsetzen oder sich nur von dumpfen Trieben leiten zu lassen (wobei letzteres auch mal sehr gut sein kann, wenn es zur Situation passt). Sondern achtsam mit sich, seinem Körper und seinem Partner umzugehen. Das gelingt aber nur, wenn man beim Sex nicht von Ängsten, Unsicherheit, Ärger, Egozentrik, Unlust, Müdigkeit oder ähnlichen Beeinträchtigungen regiert wird. Sehr viele dieser Vorgänge laufen unbewusst ab, sind also für die meisten Menschen kaum zu durchblicken. Dementsprechend weiß man oft nicht einmal, warum der Sex nicht so toll ist, wie er sein könnte, geschweige denn findet man die richtigen Lösungswege. Ihr Bewusstsein für solche Vorgänge zu schärfen, ist eines der Anliegen dieses Buches. Auch hier setzt „Sexbewusstsein“ an: als Fähigkeit, bei sich selbst und beim Partner zu erkennen und zu erspüren, was dem Zusammenspiel, dem Genuss und der Hingabe in die Quere kommt. Und um dann auch Störfaktoren zu ändern beziehungsweise neue Wege zu wagen, braucht es wieder sexuelles Selbstbewusstsein – und damit schließt sich der Kreis.

Das alles erkläre ich anschaulich durch Fälle aus meiner therapeutischen Arbeit und Beratungspraxis, Briefe und Mails aus meinen Kummerkästen und versehe sie mit meinen Kommentaren und Tipps sowie praktischen Übungen.
In diesem Buch gibt´s aber weder Stellungs- noch Oralsex-Anleitungen o.ä., sondern es geht im Kern um die Psychologie von Sexualität, um das Zusammenspiel zwischen Körper, Geist und Seele und um Achtsamkeit.

Hier das Youtube-Video zum Buch: https://www.youtube.com/watch?v=eYmaeS3O1mQ

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.